Was machen eigentlich die Magdeburger Meister vom TTC Börde?

Tim Schulte und Stefan Bartel aus dem Verbandsligateam des Tischtennisclubs „Börde“ Magdeburg e.V. sind die amtierenden Meister der Stadt bzw. des Bezirks Magdeburg.
Tim (20 J.) spielt seit 8 Jahren für den TTC Börde. Als waschechtes Eigengewächs hat er es bis zu Einsätzen in der Oberliga geschafft. In der abgelaufenen Saison spielte er im mittleren Paarkreuz in der Verbandsliga und sicherte sich mit seinem Team den 4. Platz. Zur neuen Saison wird Tim ins obere Paarkreuz aufrücken und die Nummer 2 der Börderaner in der Verbandsliga sein.

4 Fragen an den Bezirksmeister:
Wie gestaltet sich dein (Tischtennis-) Alltag in Zeiten von Corona?
Tim: Seit Saisonabbruch im März habe ich (fast) keinen TT-Schläger mehr in der Hand gehabt. Zwischenzeitlich habe ich mich mit Beachvolleyball fit gehalten. Ansonsten lief mein Studium weiter – Onlinevorlesungen, Hausarbeiten schreiben und Klausuren.

Wie und wo trainierst du aktuell?
Tim: Ich trainiere an meinem Studienort in Leipzig – bei den Leutzscher Füchsen. Letzte Woche (ab 15.06.) konnte ich dort das 1. Mal wieder trainieren. Bei den Füchsen gehe ich 2x die Woche trainieren.

Was ist für dich das Besondere für den TTC Börde zu spielen?
Tim: Bei Börde habe ich als Nachwuchsspieler ganz unten angefangen und mich Jahr für Jahr hochgespielt, so dass ich quasi jedes Mitglied kenne. Ich fühle mich einfach „pudelwohl“ in der Zweiten – wir sind eine coole Truppe, das macht einfach Spaß. Außerdem gefallen mir unsere gemeinsamen Aktivitäten auch außerhalb des Tischtennis – wie die alljährliche Mannschaftsfahrt.

Welche Ziele möchtest du in nächster Zeit mit deiner Mannschaft und für dich individuell erreichen?
Tim: Auf jeden Fall wieder unter die Top 3 Teams der Verbandsliga kommen und eine ausgeglichene Bilanz im oberen Paarkreuz spielen. Meinen Bezirksmeistertitel würde ich gerne versuchen zu verteidigen und den Wiederaufstieg in die Landesrangliste schaffen.

Stefan (37 J.) spielt seit 21 Jahren für den TTC Börde. Mit 16 Jahren wechselte er zum TTC Börde. Als Mannschaftskapitän der Zweiten und Dritten sowie als aktiver Verbandsschiedsrichter bringt er sich tatkräftig im Verein mit ein und organisiert die alljährlichen Mannschaftsevents.

4 Fragen an den Stadtmeister:
Wie gestaltet sich dein (Tischtennis-) Alltag in Zeiten von Corona?
Stefan: Seit Anfang Januar habe ich berufsbedingt nicht mehr regelmäßig TT spielen können. Ende Mai ließ es die coronabedingte Lage dann endlich wieder zu, regelmäßiger zum Schläger greifen zu können. Ansonsten arbeite ich
abwechselnd im Homeoffice bzw. bin präsent an meinem Arbeitsort. Die dadurch frei gewordene Zeit habe ich im Garten verbracht.

Wie und wo trainierst du aktuell?
Stefan: Ich trainiere berufsbedingt unregelmäßig. Mal schaffe ich es gar nicht zu trainieren und manchmal sogar 2 bis 3 Mal die Woche bei Börde.

Was ist für dich das Besondere für den TTC Börde zu spielen?
Stefan: Der TTC Börde ist einfach „Mein Verein“ geworden. Hier habe ich neben der sportlichen Herausforderung auch viele gute Freunde gefunden. Ein so großer Verein hat natürlich auch Möglichkeiten sich sportlich zu entwickeln, sich einzubringen und was zu bewegen.

Welche Ziele möchtest du in nächster Zeit mit deiner Mannschaft und für dich individuell erreichen?
Stefan: Die bevorstehende Verbandsligasaison wird schwierig. Folglich wäre ich mit dem frühzeitigen Klassenerhalt im gesicherten Mittelfeld mehr als zufrieden. Zukünftig möchte ich mit der Zweiten wieder im oberen Tabellendrittel spielen und somit jungen Talenten die Entwicklungschance und Plattform für einen möglichen Sprung in die Oberliga bieten. Ansonsten möchte ich mich für die Landesmeisterschaften im Januar qualifizieren.